Tageszeitung, Briefzustellung, Anzeigenblätter und vieles mehr: Die Heilbronner Stimme hat sich in den vergangenen 70 Jahren zu einem modernen Medienunternehmen mit verschiedensten Bereichen entwickelt.
Rückblick: Heilbronn im Frühling 1946. Die Stadt liegt ein Jahr nach Kriegsende noch immer in Schutt und Asche. Am 28. März 1946 erscheint mitten in der zerbombten Stadt die erste Ausgabe der Heilbronner Stimme, damals noch mit einer Auflage von 38.000 Exemplaren. Wie in ganz Deutschland legten die amerikanischen Besatzer Wert darauf, den demokratischen Neuanfang mit einer von Grund auf neuen Presselandschaft voranzutreiben. Dazu gehörte, dass die Verleger keine NS-Vergangenheit haben durften. In Heilbronn erhielten die Stimme-Gründungsväter Paul H. Distelbarth und Hermann Schwerdtfeger die Lizenz für die Herausgabe einer Zeitung; die Heilbronner Stimme war die fünfte Lizenzzeitung im heutigen Baden-Württemberg.
Aus den bescheidenen Anfängen heraus hat sich ein modernes Medienunternehmen entwickelt, das mehr als 600 Mitarbeiter beschäftigt. Mit neun Lokalausgaben, einer verkauften Auflage von 85.000 Exemplaren und rund 230.000 Lesern täglich ist die Heilbronner Stimme heute die führende Zeitung der Region Heilbronn, Hohenlohe und Kraichgau. Mit der gemeinsamen Reichweite aus gedruckter Zeitung und dem Newsportal Stimme.de werden sogar knapp 600.000 Nutzer im durchschnittlichen Monat erreicht. Die Heilbronner Stimme ist und bleibt im besten Sinne eine regionale Familien- und Erklärzeitung, die sämtliche Bereiche abdeckt und alles selbst und unabhängig produziert.
Die Heilbronner Stimme, die von Tilmann Distelbarth in der dritten Generation geleitet wird, zählt heute dank erfolgreicher Internet-Portale, den digitalen Angeboten für PC, Smartphone und Tablets sowie Stimme.tv mit hohen Zugriffsquoten zu den innovativsten Medienunternehmen im Land. Dazu kommen zahlreiche Sonderprodukte, Beilagen und Zusatzangebote. Nicht zu vergessen die weiteren, erfolgreich betriebenen Geschäftsfelder vom Briefzusteller RegioMail bis hin zum Anzeigenblatt echo, das am Mittwoch und Samstag erscheint.
Weitere Beteiligungen im Radio- und Zeitungsmarkt sowie im Start-up-Bereich erweitern das Portfolio.
Die Tageszeitung ist und bleibt aber weiterhin das Flaggschiff des Verlags. Davon zeugen unter anderem die beiden neuen Druckmaschinen für 15 Millionen Euro, die 2014 in Betrieb gingen. Die Stimme hat seit jeher in die Zukunft investiert; die hohe Innovationskraft ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Glaubwürdigkeit und journalistische Unabhängigkeit sind dabei das höchste Gut des Medienunternehmens.
Die Eigenständigkeit der Redaktion wird auch heute so intensiv gelebt, dass die knapp 100 Redakteure ihrer journalistischen Aufgabe vollumfänglich nachkommen können. Sie ordnen ein, sortieren, kommentieren. Schnell, aktuell, exklusiv und lokal – der Journalismus der zwei Geschwindigkeiten bietet dazu alle Möglichkeiten: Digitale Kurzmeldungen bei Stimme.de, magazinig und ausführlich erklärend in der Print-Ausgabe.